Am Samstag, den 28.11.2015, kamen wir, 15 Hühner, um viertel nach elf vormittags, nach ca. 4 Std. Fahrt mit dem Zug , in Leipzig am Bahnhof an. Kurz darauf gingen wir 5 Minuten zum Hotel, um die Koffer abzuladen.
Wir wurden auf die Zimmer verteilt. Nach kurzer Zeit trafen sich alle wie abgemacht an unserem Treffpunkt und wir liefen zu Fuß durch die Stadt, um viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. die Nikolaikirche, Panorama Tower ( dem Himmel so nah, grenzenlose Freiheit in 120 Meter Höhe ), Ausstellung Stasi Museum (Überblick über die Entwicklung der Staatssicherheit, ihre ideologischen Wurzeln, den inneren Aufbau des Ministeriums und die Tätigkeit von Hauptamtlichen und Inoffiziellen Mitarbeitern (IM). Ein zweiter Abschnitt widmet sich der Tätigkeit einzelner Abteilungen des MfS, beispielsweise M (Postkontrolle), 26 (Telefonüberwachung) oder VIII (Beobachtung und Ermittlung) , DDR-Laden ( Ostprodukte, Sandmännchen zu kaufen) und Weihnachtsmarkt anzusehen.
Am nächsten Morgen und nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir alle mit der Straßenbahn in das MDR-Studio. Dort trafen wir den Studioführer und die Gebärdensprachdolmetscherin mit ihrer gehörlosen Mutter vor dem Eingang.
Nachdem jeder Teilnehmer eine Ansteckkarte bekam, die uns als Besucher ausweist, die begann Führung. Wir fuhren mit dem gläsernen Fahrstuhl, deren Kabine an der Außenwand des Gebäudes in die 13. Etage führte. Vom Dachgeschoss hatten wir einen wunderschönen Blick auf das MDR-Gelände, Leipzigs Kirchen, das Rathaus und die Umgebung der Messestadt Leipzig.
Unten wieder angekommen, ging es hinüber ins Gebäude der Regie des Media City Leipzig, wo wir in der Ausstellung der Arztserie „In aller Freundschaft“ vieles über die aufwendige Produktion der wöchentlichen Sendung erfahren haben. Die Räume des Krankenhauses wurden in das Gebäude eingebaut, wo täglich ca. 8 Min. der Serie aufgezeichnet werden.
Uns eröffnete sich die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen zu schauen und verschiedene Studios näher zu betrachten. Dadurch bekamen wir zum ersten Mal einen Einblick in die Medienwelt des MDR.
In einem anderen Studio hatte man die fast einmalige Gelegenheit, sich fotografieren zu lassen, z.B. zusammen mit dem Ärzte-Team von „In aller Freundschaft”. Natürlich im weißen Kittel. Wem es eher nach „Wetterfrosch” war, der hatte die Chance mit der Vorhersage an der Wetterkarte. Als Beweis, dass wir in der Sachsenklinik waren, konnten wir, dank der vorhandenen Requisiten, uns als Oberschwester oder auch Patient aufs Foto zu den Lieblingsserienstars zaubern lassen.
Höchst interessant war der Blick in den Kostümfundus. Hier vernahm man, doch etwas erstaunt, dass kein Moderator und Darsteller seine Privatkleidung trägt.
Wir waren gerade nicht zum richtigen Zeitpunkt vor Ort und konnten nicht hinter die Kulissen schauen, denn an diesem Tag war es nicht für den Dreh einer weiteren Szene für „In aller Freundschaft” vorbereitet worden. Hinein durften wir natürlich nicht wegen der Privatsphäre.
Wie im Fluge waren die zwei Stunden vergangen.
Nach ca. 5 km Laufstrecke erreichten wir die Cafeteria und dort konnte man Souvenir ,z.B.
Sandmännchen, Buch über MDR-Zentrale und noch andere Dinge kaufen.
Wir fuhren alle zurück zum Bahnhof und dort wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. 3 Std. Aufenthalt :1 Gruppe Freie Verfügung und 1 Gruppe Cafeteria Cheryl Shepard.
Zum Schluss trafen wir uns alle im Zug und fuhren stressfrei zufriedenstellend nach Hause
SW




























































