Neue Schleuse Minden
Am 29. Juli trafen sich 20 Interessierte in Minden, um den Neubau der Weserschleuse zu besichtigen. Der Arbeitskollege von Detlef Müller, namens Hönnig zeigte der Gruppe ein Modell des Schleusengeländes. Zwei Frauen aus der Gruppe, Anika und Jana waren bereit zu dolmetschen.
Herr Hönnig vermittelte die wichtigsten Daten und Fakten rund um die Schleusen in Minden. Nach einem Vortrag mit interessanten Bildern und einem Kurzfilm, durften alle eine gelbe Warnweste anziehen. Wahlweise einen weißen Bauhelm, für die Ängstlichen innerhalb der Gruppe. Zwei Teilnehmer schlüpften in gelbe Gummistiefel.
Gemeinsam mit Herrn Hönnig gingen alle an die frische Luft, um die alte Schachtschleuse zu besichtigen. Ein mit Menschen voll beladenes Schiff fuhr in die Schleuse rein. Und alle konnten beobachten, wie das Schiff plötzlich in die Tiefe sank. Denn das Wasser wurde aus der Schleuse herausgelassen. Damit das Schiff auf der anderen Schleusenseite wieder hinausfahren konnte.
Die Schleusen sind nun alle ferngesteuert. Kein Personal sitzt mehr vor Ort, um die Schleuse zu lenken. Das ist der Grund, warum die neue Schleuse kein Wachhaus mehr hat. Außerdem ist die neue Schleuse viel größer als die alte Schachtschleuse. Warum? Damit auch Großmotorgüterschiffe vom Mittellandkanal, durch die Schleuse, zur Weser durchfahren können.
Am 18. August findet die Einweihung der neuen Weserschleuse in Minden statt. Nach dem Besuch der Schleuse gingen alle zum Plausch ins Restaurant vor Ort und ließen den Abend genüsslich ausklingen. Vielen Dank an Detlef Müller für die Organisation!


























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